Pumpernickel

Ob „furzender Nikolaus“ oder „Bon pour Nickel (Napoleons Pferd)“, Pumpernickel ist mit Sicherheit das Brot mit dem ungewöhnlichsten Namen. Die Spezialität aus Westfalen wurde nachweislich schon im 16. Jahrhundert gebacken und war bis ins 20. Jahrhundert hinein das tägliche Brot des einfachen Volkes dieser Gegend.

Pumpernickel ist vielleicht das gesündeste Brot der Welt. Es enthält sehr viel Ballaststoffe, die für einen ausgeglichenen Blutzuckerspiegel sorgen, und ist reich an Vitaminen, vor allem an Vitamin B3. Das ist für den Zellstoffwechsel wichtig. Außerdem enthält Pumpernickel viele Mineralien wie Kalium, Magnesium, Eisen und Natrium.

Der Teig wird in geschlossenen, mit Wasser gefüllten, Kästen bei 200°C angebacken und dann bei fallender Temperatur bis 100°C über 16 Stunden eher gedämpft als gebacken. Durch den typischen Temperaturverlauf wandelt sich die Stärke in Malzzucker um. Die dunkle Farbe entsteht durch enzymatische Vorgänge, die sogenannte Maillard-Reaktion.

Inhaltsstoffe:
Roggenvollkornschrot (selbstgemahlen), Roggensauerteig, Steinsalz ohne Rieselhilfe, Wasser

Allergene: Gluten

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